Gewerbeversicherung Gastronomie

Branchenspezifische Akquise für Makler

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Welche Versicherungslücken in Restaurants, Hotels und Cateringbetrieben am häufigsten auftreten und wie Makler sie systematisch nutzen.

Die Gastronomiebranche zählt zu den strukturell am stärksten unterversicherten Sektoren im gewerblichen Versicherungsmarkt in Deutschland. Makler, die Gastronomiebetriebe systematisch nach Betriebstyp, Umsatzgröße und Nachfolgesignalen ansprechen, erschließen ein Segment mit über 223.000 potenziellen Zielkunden und dauerhaft hohem Beratungsbedarf.

Doch wer heute noch mit allgemeinen Branchenverzeichnissen und manuellem Kaltakquise-Aufwand arbeitet, vergeudet wertvolle Ressourcen: Die meisten Gastronomiebetriebe sind inhabergeführt, haben komplexe Risikostrukturen und weisen wiederkehrende, gut dokumentierbare Versicherungslücken auf. Wer diese Lücken kennt und die richtigen Betriebe zur richtigen Zeit anspricht, gewinnt Mandate systematisch und skalierbar.

In diesem Artikel erfahren Sie, welche spezifischen Versicherungsbedarfe und Versicherungslücken in der Gastronomie besonders häufig auftreten, welche Zielgruppen sich für Makler besonders eignen und wie moderne Datenintelligenz-Plattformen wie ProxDeal die Neukundenakquise in dieser Branche auf ein neues Niveau heben.

Jetzt Demo anfragen und Longlist für Ihre Gastronomiestrategie erstellen lassen

Warum ist die Gastronomie ein attraktives Segment für Versicherungsmakler?

Gastronomiebetriebe gehören zu den Gewerbetreibenden mit dem breitesten Risikoprofil im deutschen Mittelstand. Sie betreiben Küchen mit offener Flamme, beherbergen Gäste, beschäftigen Personal auf Minijobbasis, verarbeiten Lebensmittel und nutzen zunehmend digitale Zahlungssysteme. Jeder dieser Bereiche bringt eigene Haftungs- und Sachrisiken mit sich.

Gleichzeitig ist die Branche strukturell anfällig für Unterversicherung: Viele Betriebe schließen einmalig eine Police ab und optimieren diese nicht regelmäßig. Die Unternehmensstruktur ändert sich, neue Mitarbeiter, neue Räumlichkeiten, Lieferdienste, Veranstaltungen, während der Versicherungsschutz unverändert bleibt.

Zahlen, die Makler kennen sollten

Laut GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft), Stand 2024, entfallen auf das Gastgewerbe überproportional viele Schäden im Bereich Betriebshaftpflicht und Feuer. Die Insolvenzrate in der Gastronomie gehört mit zu den höchsten aller Wirtschaftszweige: Im Jahr 2023 meldeten laut Statistischem Bundesamt rund 3.500 Unternehmen des Gastgewerbes Insolvenz an.

Für Makler bedeutet das zweierlei: Einerseits gibt es einen großen, aktiven Bestand an unterversicherten Betrieben. Andererseits ist ein sorgfältiges Targeting entscheidend, um stabile, zahlungskräftige Kunden zu gewinnen und Insolvenzbetriebe frühzeitig zu erkennen. Wie eine solche Zielgruppendefinition methodisch funktioniert, beschreibt unser Artikel zur Zielgruppe Gewerbeversicherung grundlegend.

Welche Versicherungslücken treten in Gastronomiebetrieben am häufigsten auf?

Das Risikoprofil eines Restaurantbetriebs unterscheidet sich fundamental von einem Handwerksbetrieb oder einer Dienstleistungsagentur. Versicherungsmakler, die diese branchenspezifischen Bedarfe kennen, können gezielter akquirieren und überzeugendere Gespräche führen. Die folgenden Versicherungslücken treten besonders häufig auf:

1. Betriebsunterbrechungsversicherung: die unterschätzte Police

Viele Gastronomen haben zwar eine Sachversicherung für ihr Inventar und ihre Einrichtung, aber keine oder eine ungenügend kalibrierte Betriebsunterbrechungsversicherung. Ein Wasserrohrbruch, ein Küchenbrand oder ein pandemiebedingter Lockdown kann den Umsatz eines Restaurants binnen Tagen auf null reduzieren. Ohne Ertragsausfallversicherung trägt der Betreiber dieses Haftungsrisiko vollständig selbst.

Akquisepotenzial: Betriebe mit einer laufenden, aber veralteten Police sind oft bereit, diese zu optimieren, insbesondere nach einem Zwischenfall oder einem Betriebswechsel.

2. Lebensmittel- und Produkthaftpflicht: systematisch unterdeckt

Jedes Restaurant, das Speisen zubereitet und ausgibt, haftet für Schäden durch fehlerhafte Lebensmittel. Erkrankt ein Gast durch ein Gericht, kann das juristische und finanzielle Folgen haben, die eine einfache Betriebshaftpflicht nicht abdeckt. Catering-Unternehmen, die Lebensmittel auch außerhalb der eigenen Betriebsstätte ausliefern, tragen ein besonders hohes Produkthaftungsrisiko, Personen- und Sachschäden beim Kunden eingeschlossen.

Akquisepotenzial: Insbesondere Betriebe mit Lieferservice, Partyservice oder externem Catering sind häufig ohne adäquaten Produkthaftungsschutz.

3. Cyberversicherung: zunehmend relevant, kaum verbreitet

Moderne Gastronomiebetriebe betreiben Kassensysteme, Online-Reservierungen, Lieferdienst-Plattformen und Kundendaten-Management. Cyberangriffe auf Kassensysteme oder Datenschutzverletzungen durch gehackte Kundendaten treffen Restaurants zunehmend hart, rechtlich durch die DSGVO, finanziell durch Systemausfall und Reputationsschaden.

Akquisepotenzial: Nur ein sehr kleiner Anteil der Gastronomiebetriebe verfügt über eine Cyberversicherung. Wie Makler diesen Bedarf gezielt ansprechen, zeigt unser Beitrag zur Cyberrisikoversicherung für KMU.

4. Veranstalterhaftpflicht: der blinde Fleck

Viele Restaurants und Hotels veranstalten regelmäßig Events: Hochzeiten, Firmenevents, Weihnachtsfeiern. Die reguläre Betriebshaftpflicht schließt Veranstaltungen mit einer größeren Anzahl externer Gäste häufig aus oder deckt nur einen Bruchteil ab. Eine separate Veranstalterhaftpflicht ist selten vorhanden.

5. D&O-Versicherung für GmbH-Geschäftsführer

Inhabergeführte Restaurants und Hotelgruppen werden häufig als GmbH geführt. Die persönliche Haftung des Geschäftsführers bei Managementfehlern, zum Beispiel bei fehlerhafter Buchführung oder falscher Personalführung, ist in der Praxis ein erhebliches Risiko. D&O-Versicherungen sind im Mittelstand generell unterrepräsentiert. Wie Makler dieses Produkt gezielt an GmbH-Geschäftsführer verkaufen, erläutert unser Beitrag zur D&O-Versicherung für den Mittelstand.

Eine strukturierte Übersicht der häufigsten Lücken:


Risikotyp

Häufige Lücke

Relevante Deckung

Betriebsunterbrechung

Nur Sachschäden versichert

Ertragsausfallversicherung

Lebensmittelhaftung

Fehlt oft komplett

Produkthaftpflicht Gastronomie

Cyber & Kassensysteme

Nicht in Standard-Police

Cyberversicherung KMU

Veranstaltungshaftung

Ausschluss Sonderveranstaltungen

Veranstalterhaftpflicht

Personalausfall

Keine Absicherung

Betriebliche Krankentagegeld-Police

Lieferantenausfall

Systemisch übersehen

Betriebsunterbrechungs-Erweiterung

D&O für GF

Nicht für Mittelstand gedacht

D&O für GmbH-Geschäftsführer

Welche Gastronomiebetriebe sind die besten Akquiseziele für Versicherungsmakler?

Nicht jeder Gastronomiebetrieb ist gleich attraktiv als Neukunde. Eine fundierte Zielgruppensegmentierung erhöht die Konversionsrate erheblich und spart wertvolle Vertriebszeit. Folgende Betriebstypen weisen besonders hohen Versicherungsbedarf und Akquisepotenzial auf:

  • Hotels mit eigenem Restaurant und Veranstaltungsbereich: Hohes Risikoprofil, oft veraltete oder zusammengestückelte Policen.

  • Catering- und Partyservice-Unternehmen: Betreiben außerhalb fester Räumlichkeiten, erhöhtes Haftungsrisiko, häufig ohne Produkthaftungsschutz.

  • Restaurantketten und Franchise-Betriebe: Komplex in der Risikostruktur, interessant für Rahmenverträge.

  • Neugründungen und Betriebsübernahmen: Oft mit Standard-Police abgeschlossen, Potenzial für vollständige Neubewertung des Versicherungsschutzes. Wie Makler GmbH-Neugründungen systematisch als Leads nutzen, beschreibt unser Artikel zu GmbH-Neugründungen als Versicherungs-Leads.

  • Betriebe im Übergabeprozess (Nachfolge): Struktureller Wandel macht eine Neubewertung aller Versicherungen notwendig.

Besonders interessant sind dabei Betriebe, bei denen der Gesellschafter-Geschäftsführer ein fortgeschrittenes Alter erreicht hat. Diese Betriebe stehen oft vor einer Nachfolgeentscheidung, die häufig mit einem grundlegenden Überdenken aller Verträge verbunden ist, eine ideale Gelegenheit für einen Versicherungsmakler, neu in den Betrieb einzusteigen.

Warum scheitert klassische Makler-Akquise in der Gastronomie?

Viele Versicherungsmakler sind noch immer auf klassische Methoden angewiesen: IHK-Verzeichnisse, Branchenbücher, Empfehlungsnetzwerke oder den Zukauf von Adresslisten. Das Ergebnis ist ernüchternd, eine große Menge an unqualifizierten Kontakten, die mit hohem manuellen Aufwand gesichtet werden müssen.

Typische Herausforderungen bei der klassischen Makler-Akquise

  • Fehlende Entscheiderdaten: Viele Verzeichnisse enthalten nur den Betriebsnamen, aber keine Information zu Gesellschafter oder Geschäftsführung.

  • Keine Finanz- oder Größenfilter: Umsatz und Mitarbeiterzahl sind entscheidend für die Prämiengestaltung, aber in Standardquellen kaum verfügbar.

  • Keine Nachfolge- oder Risikohinweise: Ob ein Betrieb kurz vor einer Übergabe steht oder gerade ausgebaut wird, ist manuell nicht zu recherchieren.

  • Hoher Zeitaufwand bei geringer Trefferquote: Makler verbringen Stunden mit Recherche, die automatisiert werden könnte.

Der eigentliche Wettbewerbsvorteil liegt heute nicht mehr darin, möglichst viele Betriebe anzusprechen, sondern die richtigen, zur richtigen Zeit, mit der richtigen Botschaft.

Jetzt Demo anfragen und erfahren, wie ProxDeal die richtigen Gastronomiebetriebe für Ihre Akquise identifiziert

So funktioniert datengetriebene Gastronomie-Akquise mit ProxDeal

Genau hier setzt ProxDeal an. Die Plattform analysiert über 7 Millionen Unternehmensprofile im DACH-Raum und reichert diese mit mehr als 90 Variablen an, darunter Umsatz, Mitarbeiterzahl, Gesellschafterstrukturen, Alter der Geschäftsführung und M&A-Transaktionshistorien. Statt mit einem Branchenverzeichnis zu beginnen, beschreibt der Nutzer in natürlicher Sprache die gewünschte Zielgruppe und erhält in Minuten eine qualifizierte Longlist.

Beispiel: Zielgruppensuche für Gastronomieakquise

Ein Versicherungsmakler, der sich auf gewerbliche Kunden in der Gastronomie spezialisiert, könnte seine Suche so formulieren: „Gastronomieunternehmen in Bayern mit mehr als 500.000 EUR Jahresumsatz, inhabergeführt, Geschäftsführer über 55 Jahre, bisher kein Maklervertrag erkennbar."

ProxDeal durchsucht daraufhin alle relevanten Betriebe, Restaurants, Hotels, Catering-Unternehmen, Eventlocations, und filtert nach den angegebenen Kriterien. Das Ergebnis ist eine priorisierte Liste mit Betrieben, die nicht nur zur Branche passen, sondern auch nach Umsatz, Größe und Nachfolgesignalen qualifiziert sind.

Von der Longlist zur strukturierten Ansprache

Ein weiterer Vorteil von ProxDeal liegt in der Automatisierung der Folgeschritte: Kontaktdaten von Gesellschaftern und Geschäftsführern können mit einem Klick angereichert werden. Personalisierte Anschreiben lassen sich direkt aus den Unternehmensdaten generieren. Betriebe können in der Plattform nach Priorität sortiert und in strukturierten Workflows verarbeitet werden.

Das reduziert den typischen Rechercheaufwand von mehreren Tagen auf wenige Minuten, ohne Einbußen bei der Qualität der Ergebnisse. Wie die automatisierte Erstellung solcher Leadlisten im Detail funktioniert, erläutert unser Artikel zur automatisierten Leadlistenerstellung für Gewerbeversicherungsmakler.

Direkter Vergleich: Klassische Akquise vs. ProxDeal-Ansatz


Kriterium

Klassische Kaltakquise

ProxDeal-gestütztes Sourcing

Datenbasis

IHK-Verzeichnisse, Branchenbücher

7+ Mio. Unternehmensprofile, Primärdaten

Suchlogik

Stichworte, Branchencode

Semantische KI, versteht Kontext

Entscheiderdaten

Oft fehlen Ansprechpartner

Gesellschafter, GF, Alter, Kontaktdaten

Umsatz / MA-Zahl

Kaum verfügbar

Direkt eingeblendet, filterbar

Nachfolgesignale

Nicht vorhanden

Verfügbar als eigener Filter

Zeitaufwand

Tage bis Wochen

Qualifizierte Longlist in Minuten

Branchen-Workflow

Nicht vorhanden

M&A- und Versicherungsspezifisch

Wie helfen Nachfolgesignale und Insolvenzdaten bei der Risikoprüfung?

Zwei besondere Datensignale machen ProxDeal für Versicherungsmakler besonders wertvoll: Nachfolgesignale und Insolvenzdaten.

Nachfolgesignale als Akquisetrigger

Nachfolgesignale sind Datenpunkte, die auf eine bevorstehende Unternehmensübergabe hindeuten: das Alter des Gesellschafter-Geschäftsführers, das Fehlen eines erkennbaren Nachfolgers in der Eigentümer- oder Führungsstruktur oder eine stagnierende Investitionstätigkeit. ProxDeal ist der einzige Anbieter im DACH-Raum, der diese Signale systematisch auswertet und als Suchfilter nutzbar macht.

Für Versicherungsmakler sind solche Betriebe besonders interessant: Eine Unternehmensübergabe zieht fast immer eine vollständige Überarbeitung aller Verträge nach sich, Versicherungen eingeschlossen. Wer zum richtigen Zeitpunkt anspricht, hat eine signifikant höhere Konversionswahrscheinlichkeit.

Insolvenzdaten: Risikobewertung vor Vertragsschluss

ProxDeal integriert auch Informationen zu vergleichbaren M&A-Transaktionen und Insolvenzereignissen. Gerade in der Gastronomie, mit überdurchschnittlich hoher Insolvenzrate (Statistisches Bundesamt, 2023: rund 3.500 Insolvenzen im Gastgewerbe), ist es entscheidend, im Vorfeld einer Akquise zu prüfen, ob ein Betrieb wirtschaftlich stabil ist. Ein Makler, der einen Insolvenzfall mit kurzem Vertragsverhältnis schreibt, verliert Prämieneinnahmen und Betreuungsaufwand.

Die Integration von Insolvenzdaten in den Rechercheprozess reduziert dieses Risiko systematisch und erhöht die durchschnittliche Qualität des Kundenportfolios.

Praxisempfehlungen: Wie Makler ihre Gastronomie-Akquise modernisieren

Die folgenden Schritte bilden einen strukturierten Einstieg in datengetriebene Gastronomieakquise:

  • Zielkundenprofil (ICP) definieren: Branche, Umsatzgröße, Region, Betriebstyp (Restaurant, Hotel, Catering). Je präziser das Profil, desto effizienter die Suche.

  • Datenanreicherung nutzen: Umsatz, Mitarbeiterzahl und Entscheiderdaten direkt in der Plattform abrufen, ohne manuelle Recherche in Handelsregister und IHK-Portalen.

  • Nachfolgesignale priorisieren: Betriebe mit Geschäftsführer 55+ und ohne erkennbaren Nachfolger zuerst ansprechen. Das Fenster für Neuverträge ist hier am größten.

  • Insolvenzdaten für Risikoprüfung einsetzen: Betriebe mit historischen Insolvenzsignalen oder auffälligen Bilanzkennzahlen aus dem Portfolio herausfiltern.

  • Personalisierte Erstkommunikation: Anschreiben auf Basis der Unternehmensdaten individualisieren. Branche, Betriebstyp und konkreter Mehrwert sollen erkennbar sein. Wie eine solche Erstansprache skalierbar gestaltet wird, zeigt unser Beitrag zur automatisierten Erstansprache in der Gewerbeversicherung.

Fazit: Präzision statt Gießkannenakquise

Die Gastronomiebranche bietet Versicherungsmaklern ein strukturell attraktives und weitgehend unterversorgtes Marktsegment. Die Herausforderung liegt nicht im Mangel an potenziellen Kunden, sondern in der effizienten Identifikation der richtigen Betriebe zum richtigen Zeitpunkt.

Wer weiterhin auf Branchenverzeichnisse und manuelle Recherche setzt, verschwendet vertriebliche Kapazität. Wer moderne Datenintelligenz nutzt, mit echten Finanzinformationen, Entscheiderdaten, Nachfolgesignalen und Insolvenzdaten, schafft einen strukturellen Vorsprung, der sich direkt in Konversionsraten und Bestandsqualität niederschlägt.

ProxDeal versteht sich nicht als Datenbank, sondern als intelligentes Sourcing-System: Es emuliert die Logik erfahrener Vertriebsanalysten und liefert priorisierte, direkt verwertbare Ergebnisse. Für Versicherungsmakler, die in der Gastronomie oder anderen gewerblichen Segmenten wachsen möchten, ist das der Unterschied zwischen Zufall und System.

Jetzt kostenlose Demo anfragen: Erhalten Sie eine qualifizierte Longlist mit Gastronomiebetrieben aus Ihrer Zielregion, angereichert mit Umsatz, Entscheiderdaten und Nachfolgesignalen. Starten Sie Ihre erste Suche in weniger als 5 Minuten.

Häufige Fragen

Welche Versicherungen braucht ein Gastronomiebetrieb zwingend?

Zum Mindestschutz eines Gastronomiebetriebs gehören Betriebshaftpflicht, Inventarversicherung und, je nach Betriebsgröße, eine Betriebsunterbrechungsversicherung. Regelmäßig fehlen hingegen Produkthaftpflicht, Cyberversicherung und eine angepasste Veranstalterhaftpflicht. Genau diese Lücken bieten Maklern den größten Akquisehebel.

Wie identifizieren Makler Gastronomiebetriebe mit konkretem Versicherungsbedarf?

Klassische Branchenverzeichnisse liefern wenig Qualitätsdaten. Moderne Plattformen wie ProxDeal erlauben die gezielte Suche nach Betrieben mit definierten Merkmalen, Umsatzgröße, Region, Betriebstyp, Alter der Geschäftsführung, und identifizieren so strukturell attraktive Targets ohne manuellen Rechercheaufwand.

Warum sind Betriebe im Übergabeprozess besonders interessant?

Unternehmensübergaben lösen fast immer eine vollständige Überarbeitung aller Verträge aus. Ein neuer Eigentümer oder Nachfolger prüft Versicherungsschutz, Konditionen und Maklerbeziehung neu. Wer in diesem Moment präsent ist, hat eine erheblich höhere Abschlusswahrscheinlichkeit als bei einem Kaltanruf ohne konkreten Anlass.

Wie hilft ProxDeal bei der Risikoprüfung vor Vertragsschluss?

ProxDeal integriert neben Gesellschafterstrukturen und Finanzkennzahlen auch Informationen zu Insolvenzereignissen und vergleichbaren Transaktionen. Das ermöglicht Maklern, instabile Betriebe vor der Akquise zu identifizieren und ihr Portfolio gezielt auf stabile, prämienstarke Kunden auszurichten.

Wie lange dauert eine Zielgruppensuche mit ProxDeal?

Eine vollständige semantische Suche mit qualifizierter Longlist dauert in der Regel wenige Minuten, verglichen mit mehreren Tagen manueller Recherche. Die Ergebnisse können direkt als Excel oder CSV exportiert und in bestehende CRM-Systeme importiert werden.

Was unterscheidet ProxDeal von klassischen Versicherungsmakler-Software-Lösungen?

Während klassische CRM- oder Maklersoftware auf die Verwaltung bestehender Kunden ausgelegt ist, fokussiert ProxDeal auf die systematische Neukundenidentifikation. Die Plattform liefert angereicherte Unternehmenslisten auf Basis semantischer KI, inklusive Finanzkennzahlen, Entscheiderinformationen, Nachfolgesignalen und Insolvenzdaten, die keine herkömmliche Maklersoftware bietet. Einen ausführlichen Vergleich relevanter Tools finden Sie in unserem Beitrag zu digitalen Maklertools 2026.

Rechtlicher Hinweis: Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung dar. Versicherungsmakler sind verpflichtet, die für sie geltenden berufsrechtlichen, aufsichtsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Vorschriften einzuhalten, insbesondere die Vorgaben aus dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG), der Versicherungsvermittlungsverordnung (VersVermV) sowie der DSGVO. Für die Einhaltung dieser Pflichten im Einzelfall sind die handelnden Personen selbst verantwortlich. Bei konkreten rechtlichen Fragen empfehlen wir die Hinzuziehung eines qualifizierten Rechtsanwalts oder einer zuständigen Berufsorganisation wie dem Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) oder dem GDV.

Welche Versicherungslücken in Restaurants, Hotels und Cateringbetrieben am häufigsten auftreten und wie Makler sie systematisch nutzen.

Die Gastronomiebranche zählt zu den strukturell am stärksten unterversicherten Sektoren im gewerblichen Versicherungsmarkt in Deutschland. Makler, die Gastronomiebetriebe systematisch nach Betriebstyp, Umsatzgröße und Nachfolgesignalen ansprechen, erschließen ein Segment mit über 223.000 potenziellen Zielkunden und dauerhaft hohem Beratungsbedarf.

Doch wer heute noch mit allgemeinen Branchenverzeichnissen und manuellem Kaltakquise-Aufwand arbeitet, vergeudet wertvolle Ressourcen: Die meisten Gastronomiebetriebe sind inhabergeführt, haben komplexe Risikostrukturen und weisen wiederkehrende, gut dokumentierbare Versicherungslücken auf. Wer diese Lücken kennt und die richtigen Betriebe zur richtigen Zeit anspricht, gewinnt Mandate systematisch und skalierbar.

In diesem Artikel erfahren Sie, welche spezifischen Versicherungsbedarfe und Versicherungslücken in der Gastronomie besonders häufig auftreten, welche Zielgruppen sich für Makler besonders eignen und wie moderne Datenintelligenz-Plattformen wie ProxDeal die Neukundenakquise in dieser Branche auf ein neues Niveau heben.

Jetzt Demo anfragen und Longlist für Ihre Gastronomiestrategie erstellen lassen

Warum ist die Gastronomie ein attraktives Segment für Versicherungsmakler?

Gastronomiebetriebe gehören zu den Gewerbetreibenden mit dem breitesten Risikoprofil im deutschen Mittelstand. Sie betreiben Küchen mit offener Flamme, beherbergen Gäste, beschäftigen Personal auf Minijobbasis, verarbeiten Lebensmittel und nutzen zunehmend digitale Zahlungssysteme. Jeder dieser Bereiche bringt eigene Haftungs- und Sachrisiken mit sich.

Gleichzeitig ist die Branche strukturell anfällig für Unterversicherung: Viele Betriebe schließen einmalig eine Police ab und optimieren diese nicht regelmäßig. Die Unternehmensstruktur ändert sich, neue Mitarbeiter, neue Räumlichkeiten, Lieferdienste, Veranstaltungen, während der Versicherungsschutz unverändert bleibt.

Zahlen, die Makler kennen sollten

Laut GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft), Stand 2024, entfallen auf das Gastgewerbe überproportional viele Schäden im Bereich Betriebshaftpflicht und Feuer. Die Insolvenzrate in der Gastronomie gehört mit zu den höchsten aller Wirtschaftszweige: Im Jahr 2023 meldeten laut Statistischem Bundesamt rund 3.500 Unternehmen des Gastgewerbes Insolvenz an.

Für Makler bedeutet das zweierlei: Einerseits gibt es einen großen, aktiven Bestand an unterversicherten Betrieben. Andererseits ist ein sorgfältiges Targeting entscheidend, um stabile, zahlungskräftige Kunden zu gewinnen und Insolvenzbetriebe frühzeitig zu erkennen. Wie eine solche Zielgruppendefinition methodisch funktioniert, beschreibt unser Artikel zur Zielgruppe Gewerbeversicherung grundlegend.

Welche Versicherungslücken treten in Gastronomiebetrieben am häufigsten auf?

Das Risikoprofil eines Restaurantbetriebs unterscheidet sich fundamental von einem Handwerksbetrieb oder einer Dienstleistungsagentur. Versicherungsmakler, die diese branchenspezifischen Bedarfe kennen, können gezielter akquirieren und überzeugendere Gespräche führen. Die folgenden Versicherungslücken treten besonders häufig auf:

1. Betriebsunterbrechungsversicherung: die unterschätzte Police

Viele Gastronomen haben zwar eine Sachversicherung für ihr Inventar und ihre Einrichtung, aber keine oder eine ungenügend kalibrierte Betriebsunterbrechungsversicherung. Ein Wasserrohrbruch, ein Küchenbrand oder ein pandemiebedingter Lockdown kann den Umsatz eines Restaurants binnen Tagen auf null reduzieren. Ohne Ertragsausfallversicherung trägt der Betreiber dieses Haftungsrisiko vollständig selbst.

Akquisepotenzial: Betriebe mit einer laufenden, aber veralteten Police sind oft bereit, diese zu optimieren, insbesondere nach einem Zwischenfall oder einem Betriebswechsel.

2. Lebensmittel- und Produkthaftpflicht: systematisch unterdeckt

Jedes Restaurant, das Speisen zubereitet und ausgibt, haftet für Schäden durch fehlerhafte Lebensmittel. Erkrankt ein Gast durch ein Gericht, kann das juristische und finanzielle Folgen haben, die eine einfache Betriebshaftpflicht nicht abdeckt. Catering-Unternehmen, die Lebensmittel auch außerhalb der eigenen Betriebsstätte ausliefern, tragen ein besonders hohes Produkthaftungsrisiko, Personen- und Sachschäden beim Kunden eingeschlossen.

Akquisepotenzial: Insbesondere Betriebe mit Lieferservice, Partyservice oder externem Catering sind häufig ohne adäquaten Produkthaftungsschutz.

3. Cyberversicherung: zunehmend relevant, kaum verbreitet

Moderne Gastronomiebetriebe betreiben Kassensysteme, Online-Reservierungen, Lieferdienst-Plattformen und Kundendaten-Management. Cyberangriffe auf Kassensysteme oder Datenschutzverletzungen durch gehackte Kundendaten treffen Restaurants zunehmend hart, rechtlich durch die DSGVO, finanziell durch Systemausfall und Reputationsschaden.

Akquisepotenzial: Nur ein sehr kleiner Anteil der Gastronomiebetriebe verfügt über eine Cyberversicherung. Wie Makler diesen Bedarf gezielt ansprechen, zeigt unser Beitrag zur Cyberrisikoversicherung für KMU.

4. Veranstalterhaftpflicht: der blinde Fleck

Viele Restaurants und Hotels veranstalten regelmäßig Events: Hochzeiten, Firmenevents, Weihnachtsfeiern. Die reguläre Betriebshaftpflicht schließt Veranstaltungen mit einer größeren Anzahl externer Gäste häufig aus oder deckt nur einen Bruchteil ab. Eine separate Veranstalterhaftpflicht ist selten vorhanden.

5. D&O-Versicherung für GmbH-Geschäftsführer

Inhabergeführte Restaurants und Hotelgruppen werden häufig als GmbH geführt. Die persönliche Haftung des Geschäftsführers bei Managementfehlern, zum Beispiel bei fehlerhafter Buchführung oder falscher Personalführung, ist in der Praxis ein erhebliches Risiko. D&O-Versicherungen sind im Mittelstand generell unterrepräsentiert. Wie Makler dieses Produkt gezielt an GmbH-Geschäftsführer verkaufen, erläutert unser Beitrag zur D&O-Versicherung für den Mittelstand.

Eine strukturierte Übersicht der häufigsten Lücken:


Risikotyp

Häufige Lücke

Relevante Deckung

Betriebsunterbrechung

Nur Sachschäden versichert

Ertragsausfallversicherung

Lebensmittelhaftung

Fehlt oft komplett

Produkthaftpflicht Gastronomie

Cyber & Kassensysteme

Nicht in Standard-Police

Cyberversicherung KMU

Veranstaltungshaftung

Ausschluss Sonderveranstaltungen

Veranstalterhaftpflicht

Personalausfall

Keine Absicherung

Betriebliche Krankentagegeld-Police

Lieferantenausfall

Systemisch übersehen

Betriebsunterbrechungs-Erweiterung

D&O für GF

Nicht für Mittelstand gedacht

D&O für GmbH-Geschäftsführer

Welche Gastronomiebetriebe sind die besten Akquiseziele für Versicherungsmakler?

Nicht jeder Gastronomiebetrieb ist gleich attraktiv als Neukunde. Eine fundierte Zielgruppensegmentierung erhöht die Konversionsrate erheblich und spart wertvolle Vertriebszeit. Folgende Betriebstypen weisen besonders hohen Versicherungsbedarf und Akquisepotenzial auf:

  • Hotels mit eigenem Restaurant und Veranstaltungsbereich: Hohes Risikoprofil, oft veraltete oder zusammengestückelte Policen.

  • Catering- und Partyservice-Unternehmen: Betreiben außerhalb fester Räumlichkeiten, erhöhtes Haftungsrisiko, häufig ohne Produkthaftungsschutz.

  • Restaurantketten und Franchise-Betriebe: Komplex in der Risikostruktur, interessant für Rahmenverträge.

  • Neugründungen und Betriebsübernahmen: Oft mit Standard-Police abgeschlossen, Potenzial für vollständige Neubewertung des Versicherungsschutzes. Wie Makler GmbH-Neugründungen systematisch als Leads nutzen, beschreibt unser Artikel zu GmbH-Neugründungen als Versicherungs-Leads.

  • Betriebe im Übergabeprozess (Nachfolge): Struktureller Wandel macht eine Neubewertung aller Versicherungen notwendig.

Besonders interessant sind dabei Betriebe, bei denen der Gesellschafter-Geschäftsführer ein fortgeschrittenes Alter erreicht hat. Diese Betriebe stehen oft vor einer Nachfolgeentscheidung, die häufig mit einem grundlegenden Überdenken aller Verträge verbunden ist, eine ideale Gelegenheit für einen Versicherungsmakler, neu in den Betrieb einzusteigen.

Warum scheitert klassische Makler-Akquise in der Gastronomie?

Viele Versicherungsmakler sind noch immer auf klassische Methoden angewiesen: IHK-Verzeichnisse, Branchenbücher, Empfehlungsnetzwerke oder den Zukauf von Adresslisten. Das Ergebnis ist ernüchternd, eine große Menge an unqualifizierten Kontakten, die mit hohem manuellen Aufwand gesichtet werden müssen.

Typische Herausforderungen bei der klassischen Makler-Akquise

  • Fehlende Entscheiderdaten: Viele Verzeichnisse enthalten nur den Betriebsnamen, aber keine Information zu Gesellschafter oder Geschäftsführung.

  • Keine Finanz- oder Größenfilter: Umsatz und Mitarbeiterzahl sind entscheidend für die Prämiengestaltung, aber in Standardquellen kaum verfügbar.

  • Keine Nachfolge- oder Risikohinweise: Ob ein Betrieb kurz vor einer Übergabe steht oder gerade ausgebaut wird, ist manuell nicht zu recherchieren.

  • Hoher Zeitaufwand bei geringer Trefferquote: Makler verbringen Stunden mit Recherche, die automatisiert werden könnte.

Der eigentliche Wettbewerbsvorteil liegt heute nicht mehr darin, möglichst viele Betriebe anzusprechen, sondern die richtigen, zur richtigen Zeit, mit der richtigen Botschaft.

Jetzt Demo anfragen und erfahren, wie ProxDeal die richtigen Gastronomiebetriebe für Ihre Akquise identifiziert

So funktioniert datengetriebene Gastronomie-Akquise mit ProxDeal

Genau hier setzt ProxDeal an. Die Plattform analysiert über 7 Millionen Unternehmensprofile im DACH-Raum und reichert diese mit mehr als 90 Variablen an, darunter Umsatz, Mitarbeiterzahl, Gesellschafterstrukturen, Alter der Geschäftsführung und M&A-Transaktionshistorien. Statt mit einem Branchenverzeichnis zu beginnen, beschreibt der Nutzer in natürlicher Sprache die gewünschte Zielgruppe und erhält in Minuten eine qualifizierte Longlist.

Beispiel: Zielgruppensuche für Gastronomieakquise

Ein Versicherungsmakler, der sich auf gewerbliche Kunden in der Gastronomie spezialisiert, könnte seine Suche so formulieren: „Gastronomieunternehmen in Bayern mit mehr als 500.000 EUR Jahresumsatz, inhabergeführt, Geschäftsführer über 55 Jahre, bisher kein Maklervertrag erkennbar."

ProxDeal durchsucht daraufhin alle relevanten Betriebe, Restaurants, Hotels, Catering-Unternehmen, Eventlocations, und filtert nach den angegebenen Kriterien. Das Ergebnis ist eine priorisierte Liste mit Betrieben, die nicht nur zur Branche passen, sondern auch nach Umsatz, Größe und Nachfolgesignalen qualifiziert sind.

Von der Longlist zur strukturierten Ansprache

Ein weiterer Vorteil von ProxDeal liegt in der Automatisierung der Folgeschritte: Kontaktdaten von Gesellschaftern und Geschäftsführern können mit einem Klick angereichert werden. Personalisierte Anschreiben lassen sich direkt aus den Unternehmensdaten generieren. Betriebe können in der Plattform nach Priorität sortiert und in strukturierten Workflows verarbeitet werden.

Das reduziert den typischen Rechercheaufwand von mehreren Tagen auf wenige Minuten, ohne Einbußen bei der Qualität der Ergebnisse. Wie die automatisierte Erstellung solcher Leadlisten im Detail funktioniert, erläutert unser Artikel zur automatisierten Leadlistenerstellung für Gewerbeversicherungsmakler.

Direkter Vergleich: Klassische Akquise vs. ProxDeal-Ansatz


Kriterium

Klassische Kaltakquise

ProxDeal-gestütztes Sourcing

Datenbasis

IHK-Verzeichnisse, Branchenbücher

7+ Mio. Unternehmensprofile, Primärdaten

Suchlogik

Stichworte, Branchencode

Semantische KI, versteht Kontext

Entscheiderdaten

Oft fehlen Ansprechpartner

Gesellschafter, GF, Alter, Kontaktdaten

Umsatz / MA-Zahl

Kaum verfügbar

Direkt eingeblendet, filterbar

Nachfolgesignale

Nicht vorhanden

Verfügbar als eigener Filter

Zeitaufwand

Tage bis Wochen

Qualifizierte Longlist in Minuten

Branchen-Workflow

Nicht vorhanden

M&A- und Versicherungsspezifisch

Wie helfen Nachfolgesignale und Insolvenzdaten bei der Risikoprüfung?

Zwei besondere Datensignale machen ProxDeal für Versicherungsmakler besonders wertvoll: Nachfolgesignale und Insolvenzdaten.

Nachfolgesignale als Akquisetrigger

Nachfolgesignale sind Datenpunkte, die auf eine bevorstehende Unternehmensübergabe hindeuten: das Alter des Gesellschafter-Geschäftsführers, das Fehlen eines erkennbaren Nachfolgers in der Eigentümer- oder Führungsstruktur oder eine stagnierende Investitionstätigkeit. ProxDeal ist der einzige Anbieter im DACH-Raum, der diese Signale systematisch auswertet und als Suchfilter nutzbar macht.

Für Versicherungsmakler sind solche Betriebe besonders interessant: Eine Unternehmensübergabe zieht fast immer eine vollständige Überarbeitung aller Verträge nach sich, Versicherungen eingeschlossen. Wer zum richtigen Zeitpunkt anspricht, hat eine signifikant höhere Konversionswahrscheinlichkeit.

Insolvenzdaten: Risikobewertung vor Vertragsschluss

ProxDeal integriert auch Informationen zu vergleichbaren M&A-Transaktionen und Insolvenzereignissen. Gerade in der Gastronomie, mit überdurchschnittlich hoher Insolvenzrate (Statistisches Bundesamt, 2023: rund 3.500 Insolvenzen im Gastgewerbe), ist es entscheidend, im Vorfeld einer Akquise zu prüfen, ob ein Betrieb wirtschaftlich stabil ist. Ein Makler, der einen Insolvenzfall mit kurzem Vertragsverhältnis schreibt, verliert Prämieneinnahmen und Betreuungsaufwand.

Die Integration von Insolvenzdaten in den Rechercheprozess reduziert dieses Risiko systematisch und erhöht die durchschnittliche Qualität des Kundenportfolios.

Praxisempfehlungen: Wie Makler ihre Gastronomie-Akquise modernisieren

Die folgenden Schritte bilden einen strukturierten Einstieg in datengetriebene Gastronomieakquise:

  • Zielkundenprofil (ICP) definieren: Branche, Umsatzgröße, Region, Betriebstyp (Restaurant, Hotel, Catering). Je präziser das Profil, desto effizienter die Suche.

  • Datenanreicherung nutzen: Umsatz, Mitarbeiterzahl und Entscheiderdaten direkt in der Plattform abrufen, ohne manuelle Recherche in Handelsregister und IHK-Portalen.

  • Nachfolgesignale priorisieren: Betriebe mit Geschäftsführer 55+ und ohne erkennbaren Nachfolger zuerst ansprechen. Das Fenster für Neuverträge ist hier am größten.

  • Insolvenzdaten für Risikoprüfung einsetzen: Betriebe mit historischen Insolvenzsignalen oder auffälligen Bilanzkennzahlen aus dem Portfolio herausfiltern.

  • Personalisierte Erstkommunikation: Anschreiben auf Basis der Unternehmensdaten individualisieren. Branche, Betriebstyp und konkreter Mehrwert sollen erkennbar sein. Wie eine solche Erstansprache skalierbar gestaltet wird, zeigt unser Beitrag zur automatisierten Erstansprache in der Gewerbeversicherung.

Fazit: Präzision statt Gießkannenakquise

Die Gastronomiebranche bietet Versicherungsmaklern ein strukturell attraktives und weitgehend unterversorgtes Marktsegment. Die Herausforderung liegt nicht im Mangel an potenziellen Kunden, sondern in der effizienten Identifikation der richtigen Betriebe zum richtigen Zeitpunkt.

Wer weiterhin auf Branchenverzeichnisse und manuelle Recherche setzt, verschwendet vertriebliche Kapazität. Wer moderne Datenintelligenz nutzt, mit echten Finanzinformationen, Entscheiderdaten, Nachfolgesignalen und Insolvenzdaten, schafft einen strukturellen Vorsprung, der sich direkt in Konversionsraten und Bestandsqualität niederschlägt.

ProxDeal versteht sich nicht als Datenbank, sondern als intelligentes Sourcing-System: Es emuliert die Logik erfahrener Vertriebsanalysten und liefert priorisierte, direkt verwertbare Ergebnisse. Für Versicherungsmakler, die in der Gastronomie oder anderen gewerblichen Segmenten wachsen möchten, ist das der Unterschied zwischen Zufall und System.

Jetzt kostenlose Demo anfragen: Erhalten Sie eine qualifizierte Longlist mit Gastronomiebetrieben aus Ihrer Zielregion, angereichert mit Umsatz, Entscheiderdaten und Nachfolgesignalen. Starten Sie Ihre erste Suche in weniger als 5 Minuten.

Häufige Fragen

Welche Versicherungen braucht ein Gastronomiebetrieb zwingend?

Zum Mindestschutz eines Gastronomiebetriebs gehören Betriebshaftpflicht, Inventarversicherung und, je nach Betriebsgröße, eine Betriebsunterbrechungsversicherung. Regelmäßig fehlen hingegen Produkthaftpflicht, Cyberversicherung und eine angepasste Veranstalterhaftpflicht. Genau diese Lücken bieten Maklern den größten Akquisehebel.

Wie identifizieren Makler Gastronomiebetriebe mit konkretem Versicherungsbedarf?

Klassische Branchenverzeichnisse liefern wenig Qualitätsdaten. Moderne Plattformen wie ProxDeal erlauben die gezielte Suche nach Betrieben mit definierten Merkmalen, Umsatzgröße, Region, Betriebstyp, Alter der Geschäftsführung, und identifizieren so strukturell attraktive Targets ohne manuellen Rechercheaufwand.

Warum sind Betriebe im Übergabeprozess besonders interessant?

Unternehmensübergaben lösen fast immer eine vollständige Überarbeitung aller Verträge aus. Ein neuer Eigentümer oder Nachfolger prüft Versicherungsschutz, Konditionen und Maklerbeziehung neu. Wer in diesem Moment präsent ist, hat eine erheblich höhere Abschlusswahrscheinlichkeit als bei einem Kaltanruf ohne konkreten Anlass.

Wie hilft ProxDeal bei der Risikoprüfung vor Vertragsschluss?

ProxDeal integriert neben Gesellschafterstrukturen und Finanzkennzahlen auch Informationen zu Insolvenzereignissen und vergleichbaren Transaktionen. Das ermöglicht Maklern, instabile Betriebe vor der Akquise zu identifizieren und ihr Portfolio gezielt auf stabile, prämienstarke Kunden auszurichten.

Wie lange dauert eine Zielgruppensuche mit ProxDeal?

Eine vollständige semantische Suche mit qualifizierter Longlist dauert in der Regel wenige Minuten, verglichen mit mehreren Tagen manueller Recherche. Die Ergebnisse können direkt als Excel oder CSV exportiert und in bestehende CRM-Systeme importiert werden.

Was unterscheidet ProxDeal von klassischen Versicherungsmakler-Software-Lösungen?

Während klassische CRM- oder Maklersoftware auf die Verwaltung bestehender Kunden ausgelegt ist, fokussiert ProxDeal auf die systematische Neukundenidentifikation. Die Plattform liefert angereicherte Unternehmenslisten auf Basis semantischer KI, inklusive Finanzkennzahlen, Entscheiderinformationen, Nachfolgesignalen und Insolvenzdaten, die keine herkömmliche Maklersoftware bietet. Einen ausführlichen Vergleich relevanter Tools finden Sie in unserem Beitrag zu digitalen Maklertools 2026.

Rechtlicher Hinweis: Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung dar. Versicherungsmakler sind verpflichtet, die für sie geltenden berufsrechtlichen, aufsichtsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Vorschriften einzuhalten, insbesondere die Vorgaben aus dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG), der Versicherungsvermittlungsverordnung (VersVermV) sowie der DSGVO. Für die Einhaltung dieser Pflichten im Einzelfall sind die handelnden Personen selbst verantwortlich. Bei konkreten rechtlichen Fragen empfehlen wir die Hinzuziehung eines qualifizierten Rechtsanwalts oder einer zuständigen Berufsorganisation wie dem Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) oder dem GDV.

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© 2026 ProxDeal | All rights reserved by ProxDeal GmbH

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