Digitale Maklertools 2026

Software für die Gewerbeversicherungsakquise im Vergleich

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Welche digitalen Plattformen und Datentools Gewerbeversicherungsmakler für effiziente Neukundengewinnung nutzen können

Gewerbeversicherungsmakler, die ihre Neukundenakquise skalieren wollen, benötigen 2026 mehr als ein CRM-System: Datengetriebene Tools zur Unternehmensidentifikation – kombiniert mit KI-gestützter Anreicherung von Finanzkennzahlen, Entscheiderdaten und Trigger-Events wie M&A oder Gesellschafterwechsel – sind der entscheidende Unterschied zwischen einer planbaren Pipeline und zeitintensiver Kaltakquise.

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Warum klassische Akquise im Gewerbegeschäft 2026 an ihre Grenzen stößt

Der Markt für Gewerbeversicherungen wächst – aber die Methoden der Neukundengewinnung vieler Makler stammen noch aus dem analogen Zeitalter. Adresslisten aus Branchenverzeichnissen, Cold Calls ohne datenbasierte Vorqualifikation und zeitintensive Recherchen in Handelskammerregistern: Diese Vorgehensweise kostet wertvolle Ressourcen und produziert oft enttäuschende Abschlussquoten.

Gleichzeitig steigt der Druck: InsurTechs dringen in den Gewerbebereich vor, Direktversicherer bauen ihre digitalen Self-Service-Strecken aus, und Firmenkunden erwarten zunehmend individuell zugeschnittene Beratung statt Standardangebote. Wer hier als unabhängiger Makler bestehen will, muss seine Neukundenakquise systematisieren und digitalisieren.

Dieser Artikel gibt Versicherungsmaklern, Vertriebsleitern und Assekuradeur-Teams einen strukturierten Überblick über die wichtigsten digitalen Tools und Plattformen für die Gewerbeversicherungsakquise 2026. Sie erfahren, welche Softwarekategorien es gibt, wo die jeweiligen Stärken und Schwächen liegen – und wie datengetriebene Ansätze die Effizienz der Neukundengewinnung grundlegend verändern können.

Wie groß ist der Markt? Zahlen zum Gewerbeversicherungsmarkt 2026

Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) entfällt ein erheblicher Anteil der Beitragseinnahmen im Nicht-Leben-Segment auf gewerbliche Kunden – Tendenz steigend. Besonders im Mittelstand, bei Handwerksbetrieben und in der wachsenden Gründerszene besteht signifikanter Beratungsbedarf, der von Direktversicherern nur bedingt gedeckt werden kann.

Laut Destatis wurden allein 2024 rund 120.900 Betriebsgründungen mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung registriert (Destatis, Feb. 2025) – jede davon ein potenzieller Neukunde für Betriebshaftpflicht, Inhaltsversicherung oder Cyber-Schutz. Der Anteil der KMU an allen deutschen Unternehmen liegt laut IfM Bonn (2024) bei über 99 Prozent. Der adressierbare Markt ist also strukturell riesig.

Die Herausforderung für Makler liegt nicht im Mangel an potenziellen Kunden, sondern in der effizienten Identifikation, Qualifikation und Ansprache dieser Zielgruppen. Die Kernfragen lauten:

  • Welche Unternehmen in meiner Zielregion sind unterversichert oder haben kurzfristig Wechselbedarf?

  • Wer sind die tatsächlichen Entscheidungsträger – Geschäftsführer, Prokurist oder Einkaufsleiter?

  • Welche Branchen haben spezifische Risikostrukturen, die meine Expertise besonders wertvoll machen?

  • Wie skaliere ich die Erstansprache, ohne an Qualität und Personalisierung einzubüßen?

Genau hier setzen digitale Maklertools an. Wie Sie Ihre Zielgruppe als Gewerbeversicherungsmakler systematisch definieren, erläutern wir in einem eigenen Beitrag.

Welche fünf Softwarekategorien für die Gewerbeversicherungsakquise wirklich relevant sind

1. CRM-Systeme mit Versicherungsfokus

Customer-Relationship-Management-Systeme sind das organisatorische Rückgrat jeder strukturierten Akquise. Für Versicherungsmakler relevante CRM-Lösungen wie Salesforce Financial Services Cloud, AMS360 oder spezialisierte Branchenlösungen wie Adsolut oder maklerbüro.de ermöglichen die Verwaltung von Interessenten, die Nachverfolgung von Kontakthistorien und die Steuerung von Verkaufsprozessen.

Der entscheidende Nachteil: CRM-Systeme organisieren Kontakte, die bereits im System sind – sie helfen aber nicht beim initialen Aufbau einer qualifizierten Zielkundenliste. Die Datenbasis muss woanders herkommen.

2. Branchenverzeichnisse und Datenbankdienste: Das WZ-Code-Problem

Klassische Anbieter wie Bisnode (heute Dun & Bradstreet), Creditreform, Hoppenstedt oder Schober bieten Unternehmensdaten für die Kaltakquise. Diese Datenbanken ermöglichen grundlegende Filter nach Branche, Umsatz, Mitarbeiterzahl und Region.

Das fundamentale Problem: Sie arbeiten auf Basis von WZ-Codes (Wirtschaftszweigklassifikationen), die einmalig bei der Unternehmensgründung vergeben werden und seither oft nicht mehr aktualisiert wurden. Ein mittelständischer Maschinenbauer, der heute 40 % seines Umsatzes mit Software-as-a-Service-Lösungen erzielt, ist im Register noch immer als klassischer Hersteller klassifiziert – ein gravierendes Präzisionsproblem für die gezielte Akquise von Haftungsrisiko- und Betriebsstättenversicherungen. Mehr zu den Chancen und Grenzen von WZ-Codes in der Gewerbeversicherungsakquise finden Sie in unserem gesonderten Beitrag.

3. LinkedIn Sales Navigator und Social Selling Tools

LinkedIn Sales Navigator ist für viele Makler das wichtigste Werkzeug zur Identifikation von Entscheidungsträgern in Unternehmen. Die Plattform ermöglicht die gezielte Suche nach Geschäftsführern, Prokuristinnen und Finanzverantwortlichen in definierten Zielunternehmen sowie den direkten Kontakt über InMail.

Stärken: hohe Aktualität der Profildaten, gute Filteroptionen nach Unternehmensgröße und Branche, direkte Vernetzungsmöglichkeiten. Schwächen: kein Zugriff auf Finanzdaten, keine Informationen zu Versicherungsstrukturen oder Vertragslaufzeiten, und die Plattform ist auf Selbstangaben der Nutzer angewiesen – fehlende oder veraltete Unternehmensprofile sind häufig.

4. Angebotsplattformen und Vergleichsportale

Plattformen wie CLARK for Business, Hiscox Online oder andere digitale Gewerbeversicherungsportale bieten zwar keine Akquise-Funktionen im klassischen Sinne, jedoch wertvolle Marktintelligenz: Welche Produkte werden am häufigsten angefragt? Welche Branchen zeigen erhöhten Beratungsbedarf? Diese Informationen können als Grundlage für die Priorisierung von Zielbranchen genutzt werden.

5. KI-gestützte Unternehmensidentifikation – der neue Standard für die Gewerbeversicherungsakquise

Die fünfte und zunehmend wichtigste Kategorie ist die KI-gestützte Unternehmensrecherche und Longlist-Erstellung. Diese Werkzeuge gehen weit über klassische Datenbankabfragen hinaus: Sie analysieren Unternehmenswebseiten, Handels- und Unternehmensregister, Presseartikel und Finanzdaten, um eine semantisch qualifizierte Liste von Zielunternehmen zu erstellen.

Für Versicherungsmakler bedeutet das: Statt einer ungefilterten Liste von 5.000 Unternehmen aus einem Branchencode erhalten sie eine priorisierte Longlist von 200 bis 500 Unternehmen, die inhaltlich exakt zur definierten Zielgruppe passen – inklusive Entscheiderdaten, Finanzkennzahlen und branchenspezifischen Risikosignalen wie Personen- und Sachschäden, Haftungsrisiko, Betriebsstätte oder Produkthaftung. Wie KI-gestützte Risikoerkennung für Gewerbeversicherungsmakler in der Praxis funktioniert, lesen Sie in unserem Fachbeitrag.

Wie ProxDeal die Gewerbeversicherungsakquise konkret verändert

ProxDeal wurde ursprünglich für den M&A-Markt entwickelt – für Investoren und Berater, die passende Zielunternehmen schnell und präzise identifizieren müssen. Diese Anforderungen decken sich in weiten Teilen mit den Bedürfnissen von Gewerbeversicherungsmaklern: Beide Berufsgruppen suchen systematisch nach Unternehmen mit spezifischen Merkmalen, benötigen verlässliche Entscheiderdaten und müssen die Erstansprache effizient skalieren.

Semantische Unternehmenssuche statt WZ-Code-Filter

Der entscheidende Unterschied zu klassischen Datenbanken liegt in der Suchlogik. Statt nach WZ-Codes oder Schlagworten zu filtern, beschreibt der Nutzer sein Zielprofil in natürlicher Sprache. Das System versteht den Kontext und analysiert den tatsächlichen digitalen Fußabdruck des Unternehmens: Webseiteninhalte, Produktbeschreibungen, Presseartikel und Registerdaten.

Ein Makler, der auf Photovoltaik-Installateure spezialisiert ist, sucht nicht mehr nach dem WZ-Code "43.22 – Klempnerei, Gas-, Wasser- und Heizungsinstallation", unter dem viele dieser Betriebe fälschlicherweise geführt werden. Er beschreibt sein Zielprofil: "Handwerksbetriebe im Bereich Photovoltaik und Energiespeicher, 5 bis 50 Mitarbeiter, Schwerpunkt Norddeutschland" – und erhält eine semantisch qualifizierte Longlist.

Datenanreicherung mit über 90 Variablen für den Versicherungsvertrieb

Jedes identifizierte Unternehmen wird automatisch mit einem umfangreichen Datenprofil angereichert. Für die Gewerbeversicherungsakquise besonders relevant sind:

  • Finanzkennzahlen: Umsatz, Mitarbeiterzahl, Wachstumsrate – entscheidend für die Prämienabschätzung und Priorisierung

  • Entscheiderprofile: Name, Position und Kontaktdaten von Geschäftsführern und Prokuristen

  • Gesellschafterstruktur: Inhabergeführt oder konzerngebunden? Familienunternehmen oder Private-Equity-Portfolio?

  • M&A-Transaktionshistorie: Hat das Unternehmen zuletzt akquiriert oder wurde es selbst übernommen? Solche Events sind häufig Trigger für Versicherungsüberprüfungen

  • Insolvenzsignale: Frühzeitige Warnindikatoren für Risikobewertung und Portfolio-Management

Diese multidimensionale Datenbasis ermöglicht es Maklern, nicht nur die richtigen Unternehmen zu finden, sondern auch den richtigen Zeitpunkt für die Ansprache zu identifizieren. Eine Unternehmensübernahme, ein Standortausbau oder ein Geschäftsführerwechsel sind klassische Trigger-Events für Versicherungsbedarf. Wie Sie mit Firmendaten-Scoring Gewerbekunden nach Abschlusswahrscheinlichkeit priorisieren, lesen Sie in unserem separaten Beitrag.

Automatisierter Erstkontakt und personalisierte Ansprache

Der erste Kontakt mit einem potenziellen Gewerbekunden ist heikel: Zu generisch und die Mail landet ungelesen im Spam-Ordner. Zu aufwendig personalisiert und der Prozess skaliert nicht. ProxDeal löst dieses Dilemma durch automatisierte Anschreiben-Erstellung auf Basis der vorqualifizierten Unternehmensdaten. Das Ergebnis sind personalisierte E-Mail-Templates, die auf die spezifische Branche, Unternehmensgröße und den Entscheidungsträger zugeschnitten sind – bei minimalem manuellem Aufwand.

Laut dem Instantly Cold Email Benchmark 2026 erzielen personalisierte, segmentierte Outreach-Sequenzen Antwortquoten von 10 bis 25 Prozent – gegenüber 1 bis 5 Prozent bei generischen Massenmails. Der Unterschied liegt dabei nicht im Volumen, sondern in der Relevanz der Ansprache.

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Gewerbeversicherung Makler Software Vergleich 2026: Welches Tool für welchen Zweck?

Die folgende Tabelle zeigt, wie die fünf Softwarekategorien für die Gewerbeversicherungsakquise im direkten Vergleich abschneiden:


Kriterium

CRM-Systeme

Klass. Datenbanken

LinkedIn Sales Nav.

ProxDeal

Zielgruppen-Identifikation

Keine

WZ-Code-basiert

Begrenzt

Semantisch, KI-gestützt

Finanzkennzahlen (Umsatz, MA)

Manuell pflegbar

Basis-Daten

Keine

Umsatz, Mitarb., Wachstum

Entscheiderdaten

Nach Eingabe

Eingeschränkt

Gut

Automatisiert

M&A / Trigger-Events

Keine

Keine

Begrenzt

Transaktionshistorie

Insolvenzsignale

Keine

Teilweise

Keine

Frühwarnindikator

Haftungsrisiko / Betriebsstätte erkennen

Keine

Keine

Keine

Über 90 Variablen

Personalisierte Ansprache

Mit Aufwand

Nicht nativ

Manuell

Automatisiert

Zeitaufwand Erstrecherche

Hoch

Sehr hoch

Mittel

Gering (Minuten)

Gewerbeversicherungs-Spezialisierung

Generisch

Generisch

Generisch

Spezialisiert

Praxisleitfaden: So bauen Makler eine datengetriebene Akquisestrategie für Gewerbeversicherungen auf

Schritt 1: Ideal Customer Profile (ICP) präzise definieren

Bevor ein einziges Tool eingesetzt wird, muss klar sein, wen man ansprechen möchte. Das Ideal Customer Profile (ICP) beschreibt das Profil des optimalen Gewerbekunden – mit klaren Kriterien zu Branche, Unternehmensgröße (Umsatz und Mitarbeiterzahl), Region, Rechtsform und typischen Risikoprofilen wie Haftungsrisiko, Betriebsstätte oder Produkthaftung. Je präziser das ICP definiert ist, desto effizienter kann die anschließende Suche automatisiert werden.

Schritt 2: Qualifizierte Longlist erstellen – Minuten statt Tage

Auf Basis des ICP wird eine erste Longlist von Zielunternehmen erstellt. Eine manuelle Recherche über Branchenverzeichnisse oder WZ-Code-Datenbanken dauert bei 500 Zielunternehmen schnell mehrere Arbeitstage. Tools wie ProxDeal reduzieren diesen Prozess auf Minuten, indem sie semantisch über Millionen von Unternehmensprofilen suchen und die Ergebnisse automatisch nach Relevanz priorisieren.

Die Longlist wird anschließend mit den relevanten Datenpunkten angereichert: Umsatz, Mitarbeiterzahl, Entscheiderdaten, etwaige M&A-Transaktionen der letzten 24 Monate und Insolvenzsignale. Das schafft die Grundlage für eine intelligente Priorisierung – nicht nach Zufallsprinzip, sondern datengetrieben. Wie Sie Leadlisten für Gewerbeversicherungsmakler automatisiert erstellen, beschreiben wir ausführlich in einem eigenen Beitrag.

Schritt 3: Welche Trigger-Events Versicherungsmakler für optimales Timing nutzen sollten

Der beste Zeitpunkt für die Erstansprache ist dann, wenn beim potenziellen Kunden gerade ein relevantes Ereignis eingetreten ist. Klassische Trigger-Events für Versicherungsbedarf sind:

  • Unternehmensneugründung oder Standorterweiterung: Erstabsicherung erforderlich

  • Geschäftsführerwechsel oder Gesellschafterwechsel: Risikoprofil ändert sich

  • Unternehmensübernahme oder -zusammenschluss (M&A-Transaktionen): Nahezu alle Versicherungsparameter müssen neu bewertet werden

  • Branchenwechsel oder Erweiterung des Leistungsportfolios: Bestehende Deckungen oft nicht mehr passend

  • Ablauf von Versicherungsvertragslaufzeiten (typisch: 3 bis 5 Jahre)

Datenplattformen, die M&A-Transaktionshistorien und Gesellschafterveränderungen tracken, ermöglichen es, genau diese Momente zu identifizieren – bevor der Wettbewerb reagiert.

Schritt 4: Personalisierte Erstansprache im Gewerbeversicherungsvertrieb skalieren

Mit einer qualifizierten, angereicherten Zielkundenliste ist die Erstansprache keine Fleißarbeit mehr, sondern ein strategischer Prozess. Personalisierte E-Mail-Sequenzen, die auf die Branche und Unternehmensgröße des Empfängers eingehen, erzielen signifikant höhere Rücklaufquoten als generische Massenmails. Die Kombination aus automatisierter Listenerstellung und personalisierten Templates – wie von ProxDeal unterstützt – ermöglicht es, 50 bis 100 hochqualifizierte Erstansprachen pro Woche mit minimalem manuellem Aufwand durchzuführen.

Unterschätzte Datensignale: Was Gewerbeversicherungsmakler über ihre Zielkunden wissen sollten

Viele Makler konzentrieren sich bei der Zielkundenrecherche auf offensichtliche Kennzahlen wie Umsatz und Mitarbeiterzahl. Dabei gibt es eine Reihe von Datensignalen, die für die Gewerbeversicherungsakquise besonders wertvoll sind, aber selten systematisch ausgewertet werden:

Warum Gesellschafterstruktur und Unternehmensalter den Versicherungsbedarf signalisieren

Inhabergeführte Familienbetriebe mit einem Gesellschafter-Geschäftsführer über 55 Jahren befinden sich häufig in einer Übergangsphase. Solche Unternehmen sind oft weniger digital affin, haben langjährige, aber möglicherweise nicht mehr optimale Versicherungsverträge, und sind für eine persönliche Beratung besonders empfänglich. Für Makler ist das ein direkter Ansprachegrund – ohne aggressive Kaltakquise.

M&A-Transaktionen als Versicherungstrigger im Mittelstand

Wenn ein Unternehmen eine andere Firma übernimmt, ändern sich nahezu alle relevanten Versicherungsparameter: Betriebshaftpflicht, D&O-Versicherung, Cyber-Risiko und Sachversicherungen müssen neu bewertet werden. Makler, die M&A-Transaktionen im Mittelstand systematisch tracken, können zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Angebot präsent sein.

Insolvenzsignale für das Portfolio-Management

Nicht nur für die Neukundengewinnung, sondern auch für das Bestandskundenmanagement sind Frühwarnindikator-Daten wertvoll. Unternehmen, die erste Stressindikatoren zeigen – stagnierende Umsätze, Zahlungsverzögerungen, Führungswechsel – können proaktiv betreut werden, um Vertragskündigungen zu vermeiden und bedarfsgerechte Anpassungen anzubieten. Wie Sie Cross-Selling im Gewerbeversicherungsbestand durch Firmendaten gezielt ausbauen, lesen Sie in unserem Bestandskundenbeitrag.

Datenschutz und Compliance: Ist die digitale Gewerbeakquise DSGVO-konform?

Der Einsatz von Unternehmensdaten für die Akquise unterliegt in Deutschland klaren rechtlichen Rahmenbedingungen. Die DSGVO unterscheidet grundlegend zwischen personenbezogenen Daten (z. B. Name und Kontaktdaten eines Geschäftsführers) und Unternehmensdaten (z. B. Umsatz und Mitarbeiterzahl der GmbH). Für die B2B-Kaltakquise per E-Mail gilt in Deutschland weiterhin das Einwilligungserfordernis gemäß UWG § 7 – es sei denn, es besteht ein mutmaßliches Interesse des Empfängers und es handelt sich um einen inhaltlich relevanten Kontakt.

Plattformen wie ProxDeal, die auf offiziellen Registerdaten und öffentlich zugänglichen Informationen basieren, bieten hier eine rechtlich solide Grundlage. Dennoch sollten Makler ihre Akquiseprozesse stets mit einem auf Datenschutz spezialisierten Rechtsberater abstimmen. Diese Ausführungen ersetzen keine Rechtsberatung.

Weiterführende Informationen bietet die Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz zur B2B-Kaltakquise.

Fazit: Datengetriebene Akquise ist kein Luxus, sondern Wettbewerbsvorteil im Gewerbeversicherungsmarkt

Die Gewerbeversicherungsakquise 2026 erfordert mehr als eine gut gepflegte Adressliste und ein überzeugendes Angebot. Der Wettbewerb um attraktive KMU-Kunden ist hart, und der Informationsvorsprung – zu wissen, welches Unternehmen gerade wächst, übernimmt oder einen Entscheiderwechsel erlebt – entscheidet zunehmend darüber, ob ein Makler den Auftrag erhält oder nicht.

Digitale Maklertools der neuen Generation lösen das fundamentale Problem der klassischen Akquise: den Trade-off zwischen Masse und Präzision. Während klassische Datenbanken entweder zu breite oder zu enge Ergebnisse liefern, ermöglichen KI-gestützte Plattformen wie ProxDeal eine semantisch qualifizierte Longlist mit umfangreichen Datenanreicherungen – in Minuten statt Wochen.

Für Makler, die ihr Gewerbegeschäft systematisch ausbauen wollen, ist die Investition in datengetriebene Akquise-Tools heute keine Option mehr, sondern eine strategische Notwendigkeit. Wer weiterhin auf veraltete Branchencodes und manuelle Recherche setzt, gibt Marktanteile an besser aufgestellte Wettbewerber ab.

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Häufige Fragen zur digitalen Gewerbeversicherungsakquise

Welche digitalen Tools sind für Gewerbeversicherungsmakler besonders relevant?

Für eine vollständige digitale Akquisestrategie werden typischerweise drei Kategorien kombiniert: ein branchenspezifisches CRM-System zur Kontaktverwaltung, ein Tool zur Unternehmensidentifikation und Datenanreicherung (wie ProxDeal) sowie eine Plattform für die Entscheiderdaten-Recherche wie LinkedIn Sales Navigator. Die Kombination dieser Werkzeuge bildet das Fundament einer skalierbaren Neukundengewinnung.

Wie unterscheidet sich ProxDeal von klassischen Adressdatenbanken wie Creditreform?

Klassische Datenbanken wie Creditreform oder Bisnode suchen auf Basis von WZ-Codes und Basisdaten ohne inhaltlichen Kontext. ProxDeal analysiert den tatsächlichen digitalen Fußabdruck von Unternehmen – Webseiteninhalte, Presseberichte, Registerdaten – und liefert semantisch qualifizierte Ergebnisse. Zusätzlich reichert ProxDeal jedes Unternehmen mit über 90 Datenpunkten an, darunter Finanzkennzahlen, Entscheiderdaten und M&A-Transaktionshistorien.

Welche Trigger-Events sind für die Gewerbeversicherungsakquise besonders relevant?

Die wichtigsten Trigger-Events sind Unternehmensneugründungen, Übernahmen und Fusionen, Geschäftsführerwechsel sowie Standorterweiterungen. All diese Ereignisse lösen typischerweise eine Überprüfung und Anpassung des Versicherungsschutzes aus. Makler, die diese Ereignisse systematisch über Datenplattformen tracken, können zum optimalen Zeitpunkt präsent sein.

Ist der Einsatz von Unternehmensdaten für die Kaltakquise DSGVO-konform?

Grundsätzlich ja – B2B-Unternehmensdaten, die aus öffentlichen Registern und Webseiten stammen, unterliegen anderen Regelungen als private personenbezogene Daten. Dennoch sind die spezifischen Anforderungen des UWG und der DSGVO bei der E-Mail-Kaltakquise zu beachten. Eine Abstimmung mit einem Datenschutzberater wird empfohlen.

Für wen ist ProxDeal im Versicherungsbereich geeignet?

ProxDeal eignet sich besonders für Versicherungsmakler mit Fokus auf Gewerbe- und Industriekunden, für Assekuradeure, die ihre Vertriebspartner mit qualifizierten Leads unterstützen wollen, sowie für Vertriebsleiter in Versicherungsgesellschaften, die ihren Gewerbevertrieb systematisieren möchten. Kurz: für jeden, der im B2B-Versicherungsbereich systematisch und effizient neue Zielkunden identifizieren muss.

Rechtlicher Hinweis: Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Compliance-Beratung dar. Angaben zu DSGVO, UWG und datenschutzrechtlichen Anforderungen wurden sorgfältig recherchiert, können jedoch keine individuelle Beratung durch einen qualifizierten Rechtsanwalt oder Datenschutzbeauftragten ersetzen. Die rechtliche Lage kann sich ändern; vor der Umsetzung von Akquise- oder Datenschutzmaßnahmen empfehlen wir stets die Konsultation eines Fachanwalts. Weiterführende Informationen bieten unter anderem die Datenschutzkonferenz (DSK) sowie das Bundesministerium der Justiz

Welche digitalen Plattformen und Datentools Gewerbeversicherungsmakler für effiziente Neukundengewinnung nutzen können

Gewerbeversicherungsmakler, die ihre Neukundenakquise skalieren wollen, benötigen 2026 mehr als ein CRM-System: Datengetriebene Tools zur Unternehmensidentifikation – kombiniert mit KI-gestützter Anreicherung von Finanzkennzahlen, Entscheiderdaten und Trigger-Events wie M&A oder Gesellschafterwechsel – sind der entscheidende Unterschied zwischen einer planbaren Pipeline und zeitintensiver Kaltakquise.

Jetzt kostenlose Demo anfragen und erste qualifizierte Longlist in unter 15 Minuten erstellen

Warum klassische Akquise im Gewerbegeschäft 2026 an ihre Grenzen stößt

Der Markt für Gewerbeversicherungen wächst – aber die Methoden der Neukundengewinnung vieler Makler stammen noch aus dem analogen Zeitalter. Adresslisten aus Branchenverzeichnissen, Cold Calls ohne datenbasierte Vorqualifikation und zeitintensive Recherchen in Handelskammerregistern: Diese Vorgehensweise kostet wertvolle Ressourcen und produziert oft enttäuschende Abschlussquoten.

Gleichzeitig steigt der Druck: InsurTechs dringen in den Gewerbebereich vor, Direktversicherer bauen ihre digitalen Self-Service-Strecken aus, und Firmenkunden erwarten zunehmend individuell zugeschnittene Beratung statt Standardangebote. Wer hier als unabhängiger Makler bestehen will, muss seine Neukundenakquise systematisieren und digitalisieren.

Dieser Artikel gibt Versicherungsmaklern, Vertriebsleitern und Assekuradeur-Teams einen strukturierten Überblick über die wichtigsten digitalen Tools und Plattformen für die Gewerbeversicherungsakquise 2026. Sie erfahren, welche Softwarekategorien es gibt, wo die jeweiligen Stärken und Schwächen liegen – und wie datengetriebene Ansätze die Effizienz der Neukundengewinnung grundlegend verändern können.

Wie groß ist der Markt? Zahlen zum Gewerbeversicherungsmarkt 2026

Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) entfällt ein erheblicher Anteil der Beitragseinnahmen im Nicht-Leben-Segment auf gewerbliche Kunden – Tendenz steigend. Besonders im Mittelstand, bei Handwerksbetrieben und in der wachsenden Gründerszene besteht signifikanter Beratungsbedarf, der von Direktversicherern nur bedingt gedeckt werden kann.

Laut Destatis wurden allein 2024 rund 120.900 Betriebsgründungen mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung registriert (Destatis, Feb. 2025) – jede davon ein potenzieller Neukunde für Betriebshaftpflicht, Inhaltsversicherung oder Cyber-Schutz. Der Anteil der KMU an allen deutschen Unternehmen liegt laut IfM Bonn (2024) bei über 99 Prozent. Der adressierbare Markt ist also strukturell riesig.

Die Herausforderung für Makler liegt nicht im Mangel an potenziellen Kunden, sondern in der effizienten Identifikation, Qualifikation und Ansprache dieser Zielgruppen. Die Kernfragen lauten:

  • Welche Unternehmen in meiner Zielregion sind unterversichert oder haben kurzfristig Wechselbedarf?

  • Wer sind die tatsächlichen Entscheidungsträger – Geschäftsführer, Prokurist oder Einkaufsleiter?

  • Welche Branchen haben spezifische Risikostrukturen, die meine Expertise besonders wertvoll machen?

  • Wie skaliere ich die Erstansprache, ohne an Qualität und Personalisierung einzubüßen?

Genau hier setzen digitale Maklertools an. Wie Sie Ihre Zielgruppe als Gewerbeversicherungsmakler systematisch definieren, erläutern wir in einem eigenen Beitrag.

Welche fünf Softwarekategorien für die Gewerbeversicherungsakquise wirklich relevant sind

1. CRM-Systeme mit Versicherungsfokus

Customer-Relationship-Management-Systeme sind das organisatorische Rückgrat jeder strukturierten Akquise. Für Versicherungsmakler relevante CRM-Lösungen wie Salesforce Financial Services Cloud, AMS360 oder spezialisierte Branchenlösungen wie Adsolut oder maklerbüro.de ermöglichen die Verwaltung von Interessenten, die Nachverfolgung von Kontakthistorien und die Steuerung von Verkaufsprozessen.

Der entscheidende Nachteil: CRM-Systeme organisieren Kontakte, die bereits im System sind – sie helfen aber nicht beim initialen Aufbau einer qualifizierten Zielkundenliste. Die Datenbasis muss woanders herkommen.

2. Branchenverzeichnisse und Datenbankdienste: Das WZ-Code-Problem

Klassische Anbieter wie Bisnode (heute Dun & Bradstreet), Creditreform, Hoppenstedt oder Schober bieten Unternehmensdaten für die Kaltakquise. Diese Datenbanken ermöglichen grundlegende Filter nach Branche, Umsatz, Mitarbeiterzahl und Region.

Das fundamentale Problem: Sie arbeiten auf Basis von WZ-Codes (Wirtschaftszweigklassifikationen), die einmalig bei der Unternehmensgründung vergeben werden und seither oft nicht mehr aktualisiert wurden. Ein mittelständischer Maschinenbauer, der heute 40 % seines Umsatzes mit Software-as-a-Service-Lösungen erzielt, ist im Register noch immer als klassischer Hersteller klassifiziert – ein gravierendes Präzisionsproblem für die gezielte Akquise von Haftungsrisiko- und Betriebsstättenversicherungen. Mehr zu den Chancen und Grenzen von WZ-Codes in der Gewerbeversicherungsakquise finden Sie in unserem gesonderten Beitrag.

3. LinkedIn Sales Navigator und Social Selling Tools

LinkedIn Sales Navigator ist für viele Makler das wichtigste Werkzeug zur Identifikation von Entscheidungsträgern in Unternehmen. Die Plattform ermöglicht die gezielte Suche nach Geschäftsführern, Prokuristinnen und Finanzverantwortlichen in definierten Zielunternehmen sowie den direkten Kontakt über InMail.

Stärken: hohe Aktualität der Profildaten, gute Filteroptionen nach Unternehmensgröße und Branche, direkte Vernetzungsmöglichkeiten. Schwächen: kein Zugriff auf Finanzdaten, keine Informationen zu Versicherungsstrukturen oder Vertragslaufzeiten, und die Plattform ist auf Selbstangaben der Nutzer angewiesen – fehlende oder veraltete Unternehmensprofile sind häufig.

4. Angebotsplattformen und Vergleichsportale

Plattformen wie CLARK for Business, Hiscox Online oder andere digitale Gewerbeversicherungsportale bieten zwar keine Akquise-Funktionen im klassischen Sinne, jedoch wertvolle Marktintelligenz: Welche Produkte werden am häufigsten angefragt? Welche Branchen zeigen erhöhten Beratungsbedarf? Diese Informationen können als Grundlage für die Priorisierung von Zielbranchen genutzt werden.

5. KI-gestützte Unternehmensidentifikation – der neue Standard für die Gewerbeversicherungsakquise

Die fünfte und zunehmend wichtigste Kategorie ist die KI-gestützte Unternehmensrecherche und Longlist-Erstellung. Diese Werkzeuge gehen weit über klassische Datenbankabfragen hinaus: Sie analysieren Unternehmenswebseiten, Handels- und Unternehmensregister, Presseartikel und Finanzdaten, um eine semantisch qualifizierte Liste von Zielunternehmen zu erstellen.

Für Versicherungsmakler bedeutet das: Statt einer ungefilterten Liste von 5.000 Unternehmen aus einem Branchencode erhalten sie eine priorisierte Longlist von 200 bis 500 Unternehmen, die inhaltlich exakt zur definierten Zielgruppe passen – inklusive Entscheiderdaten, Finanzkennzahlen und branchenspezifischen Risikosignalen wie Personen- und Sachschäden, Haftungsrisiko, Betriebsstätte oder Produkthaftung. Wie KI-gestützte Risikoerkennung für Gewerbeversicherungsmakler in der Praxis funktioniert, lesen Sie in unserem Fachbeitrag.

Wie ProxDeal die Gewerbeversicherungsakquise konkret verändert

ProxDeal wurde ursprünglich für den M&A-Markt entwickelt – für Investoren und Berater, die passende Zielunternehmen schnell und präzise identifizieren müssen. Diese Anforderungen decken sich in weiten Teilen mit den Bedürfnissen von Gewerbeversicherungsmaklern: Beide Berufsgruppen suchen systematisch nach Unternehmen mit spezifischen Merkmalen, benötigen verlässliche Entscheiderdaten und müssen die Erstansprache effizient skalieren.

Semantische Unternehmenssuche statt WZ-Code-Filter

Der entscheidende Unterschied zu klassischen Datenbanken liegt in der Suchlogik. Statt nach WZ-Codes oder Schlagworten zu filtern, beschreibt der Nutzer sein Zielprofil in natürlicher Sprache. Das System versteht den Kontext und analysiert den tatsächlichen digitalen Fußabdruck des Unternehmens: Webseiteninhalte, Produktbeschreibungen, Presseartikel und Registerdaten.

Ein Makler, der auf Photovoltaik-Installateure spezialisiert ist, sucht nicht mehr nach dem WZ-Code "43.22 – Klempnerei, Gas-, Wasser- und Heizungsinstallation", unter dem viele dieser Betriebe fälschlicherweise geführt werden. Er beschreibt sein Zielprofil: "Handwerksbetriebe im Bereich Photovoltaik und Energiespeicher, 5 bis 50 Mitarbeiter, Schwerpunkt Norddeutschland" – und erhält eine semantisch qualifizierte Longlist.

Datenanreicherung mit über 90 Variablen für den Versicherungsvertrieb

Jedes identifizierte Unternehmen wird automatisch mit einem umfangreichen Datenprofil angereichert. Für die Gewerbeversicherungsakquise besonders relevant sind:

  • Finanzkennzahlen: Umsatz, Mitarbeiterzahl, Wachstumsrate – entscheidend für die Prämienabschätzung und Priorisierung

  • Entscheiderprofile: Name, Position und Kontaktdaten von Geschäftsführern und Prokuristen

  • Gesellschafterstruktur: Inhabergeführt oder konzerngebunden? Familienunternehmen oder Private-Equity-Portfolio?

  • M&A-Transaktionshistorie: Hat das Unternehmen zuletzt akquiriert oder wurde es selbst übernommen? Solche Events sind häufig Trigger für Versicherungsüberprüfungen

  • Insolvenzsignale: Frühzeitige Warnindikatoren für Risikobewertung und Portfolio-Management

Diese multidimensionale Datenbasis ermöglicht es Maklern, nicht nur die richtigen Unternehmen zu finden, sondern auch den richtigen Zeitpunkt für die Ansprache zu identifizieren. Eine Unternehmensübernahme, ein Standortausbau oder ein Geschäftsführerwechsel sind klassische Trigger-Events für Versicherungsbedarf. Wie Sie mit Firmendaten-Scoring Gewerbekunden nach Abschlusswahrscheinlichkeit priorisieren, lesen Sie in unserem separaten Beitrag.

Automatisierter Erstkontakt und personalisierte Ansprache

Der erste Kontakt mit einem potenziellen Gewerbekunden ist heikel: Zu generisch und die Mail landet ungelesen im Spam-Ordner. Zu aufwendig personalisiert und der Prozess skaliert nicht. ProxDeal löst dieses Dilemma durch automatisierte Anschreiben-Erstellung auf Basis der vorqualifizierten Unternehmensdaten. Das Ergebnis sind personalisierte E-Mail-Templates, die auf die spezifische Branche, Unternehmensgröße und den Entscheidungsträger zugeschnitten sind – bei minimalem manuellem Aufwand.

Laut dem Instantly Cold Email Benchmark 2026 erzielen personalisierte, segmentierte Outreach-Sequenzen Antwortquoten von 10 bis 25 Prozent – gegenüber 1 bis 5 Prozent bei generischen Massenmails. Der Unterschied liegt dabei nicht im Volumen, sondern in der Relevanz der Ansprache.

Jetzt Longlist erstellen lassen – qualifizierte Gewerbekunden in Minuten identifizieren

Gewerbeversicherung Makler Software Vergleich 2026: Welches Tool für welchen Zweck?

Die folgende Tabelle zeigt, wie die fünf Softwarekategorien für die Gewerbeversicherungsakquise im direkten Vergleich abschneiden:


Kriterium

CRM-Systeme

Klass. Datenbanken

LinkedIn Sales Nav.

ProxDeal

Zielgruppen-Identifikation

Keine

WZ-Code-basiert

Begrenzt

Semantisch, KI-gestützt

Finanzkennzahlen (Umsatz, MA)

Manuell pflegbar

Basis-Daten

Keine

Umsatz, Mitarb., Wachstum

Entscheiderdaten

Nach Eingabe

Eingeschränkt

Gut

Automatisiert

M&A / Trigger-Events

Keine

Keine

Begrenzt

Transaktionshistorie

Insolvenzsignale

Keine

Teilweise

Keine

Frühwarnindikator

Haftungsrisiko / Betriebsstätte erkennen

Keine

Keine

Keine

Über 90 Variablen

Personalisierte Ansprache

Mit Aufwand

Nicht nativ

Manuell

Automatisiert

Zeitaufwand Erstrecherche

Hoch

Sehr hoch

Mittel

Gering (Minuten)

Gewerbeversicherungs-Spezialisierung

Generisch

Generisch

Generisch

Spezialisiert

Praxisleitfaden: So bauen Makler eine datengetriebene Akquisestrategie für Gewerbeversicherungen auf

Schritt 1: Ideal Customer Profile (ICP) präzise definieren

Bevor ein einziges Tool eingesetzt wird, muss klar sein, wen man ansprechen möchte. Das Ideal Customer Profile (ICP) beschreibt das Profil des optimalen Gewerbekunden – mit klaren Kriterien zu Branche, Unternehmensgröße (Umsatz und Mitarbeiterzahl), Region, Rechtsform und typischen Risikoprofilen wie Haftungsrisiko, Betriebsstätte oder Produkthaftung. Je präziser das ICP definiert ist, desto effizienter kann die anschließende Suche automatisiert werden.

Schritt 2: Qualifizierte Longlist erstellen – Minuten statt Tage

Auf Basis des ICP wird eine erste Longlist von Zielunternehmen erstellt. Eine manuelle Recherche über Branchenverzeichnisse oder WZ-Code-Datenbanken dauert bei 500 Zielunternehmen schnell mehrere Arbeitstage. Tools wie ProxDeal reduzieren diesen Prozess auf Minuten, indem sie semantisch über Millionen von Unternehmensprofilen suchen und die Ergebnisse automatisch nach Relevanz priorisieren.

Die Longlist wird anschließend mit den relevanten Datenpunkten angereichert: Umsatz, Mitarbeiterzahl, Entscheiderdaten, etwaige M&A-Transaktionen der letzten 24 Monate und Insolvenzsignale. Das schafft die Grundlage für eine intelligente Priorisierung – nicht nach Zufallsprinzip, sondern datengetrieben. Wie Sie Leadlisten für Gewerbeversicherungsmakler automatisiert erstellen, beschreiben wir ausführlich in einem eigenen Beitrag.

Schritt 3: Welche Trigger-Events Versicherungsmakler für optimales Timing nutzen sollten

Der beste Zeitpunkt für die Erstansprache ist dann, wenn beim potenziellen Kunden gerade ein relevantes Ereignis eingetreten ist. Klassische Trigger-Events für Versicherungsbedarf sind:

  • Unternehmensneugründung oder Standorterweiterung: Erstabsicherung erforderlich

  • Geschäftsführerwechsel oder Gesellschafterwechsel: Risikoprofil ändert sich

  • Unternehmensübernahme oder -zusammenschluss (M&A-Transaktionen): Nahezu alle Versicherungsparameter müssen neu bewertet werden

  • Branchenwechsel oder Erweiterung des Leistungsportfolios: Bestehende Deckungen oft nicht mehr passend

  • Ablauf von Versicherungsvertragslaufzeiten (typisch: 3 bis 5 Jahre)

Datenplattformen, die M&A-Transaktionshistorien und Gesellschafterveränderungen tracken, ermöglichen es, genau diese Momente zu identifizieren – bevor der Wettbewerb reagiert.

Schritt 4: Personalisierte Erstansprache im Gewerbeversicherungsvertrieb skalieren

Mit einer qualifizierten, angereicherten Zielkundenliste ist die Erstansprache keine Fleißarbeit mehr, sondern ein strategischer Prozess. Personalisierte E-Mail-Sequenzen, die auf die Branche und Unternehmensgröße des Empfängers eingehen, erzielen signifikant höhere Rücklaufquoten als generische Massenmails. Die Kombination aus automatisierter Listenerstellung und personalisierten Templates – wie von ProxDeal unterstützt – ermöglicht es, 50 bis 100 hochqualifizierte Erstansprachen pro Woche mit minimalem manuellem Aufwand durchzuführen.

Unterschätzte Datensignale: Was Gewerbeversicherungsmakler über ihre Zielkunden wissen sollten

Viele Makler konzentrieren sich bei der Zielkundenrecherche auf offensichtliche Kennzahlen wie Umsatz und Mitarbeiterzahl. Dabei gibt es eine Reihe von Datensignalen, die für die Gewerbeversicherungsakquise besonders wertvoll sind, aber selten systematisch ausgewertet werden:

Warum Gesellschafterstruktur und Unternehmensalter den Versicherungsbedarf signalisieren

Inhabergeführte Familienbetriebe mit einem Gesellschafter-Geschäftsführer über 55 Jahren befinden sich häufig in einer Übergangsphase. Solche Unternehmen sind oft weniger digital affin, haben langjährige, aber möglicherweise nicht mehr optimale Versicherungsverträge, und sind für eine persönliche Beratung besonders empfänglich. Für Makler ist das ein direkter Ansprachegrund – ohne aggressive Kaltakquise.

M&A-Transaktionen als Versicherungstrigger im Mittelstand

Wenn ein Unternehmen eine andere Firma übernimmt, ändern sich nahezu alle relevanten Versicherungsparameter: Betriebshaftpflicht, D&O-Versicherung, Cyber-Risiko und Sachversicherungen müssen neu bewertet werden. Makler, die M&A-Transaktionen im Mittelstand systematisch tracken, können zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Angebot präsent sein.

Insolvenzsignale für das Portfolio-Management

Nicht nur für die Neukundengewinnung, sondern auch für das Bestandskundenmanagement sind Frühwarnindikator-Daten wertvoll. Unternehmen, die erste Stressindikatoren zeigen – stagnierende Umsätze, Zahlungsverzögerungen, Führungswechsel – können proaktiv betreut werden, um Vertragskündigungen zu vermeiden und bedarfsgerechte Anpassungen anzubieten. Wie Sie Cross-Selling im Gewerbeversicherungsbestand durch Firmendaten gezielt ausbauen, lesen Sie in unserem Bestandskundenbeitrag.

Datenschutz und Compliance: Ist die digitale Gewerbeakquise DSGVO-konform?

Der Einsatz von Unternehmensdaten für die Akquise unterliegt in Deutschland klaren rechtlichen Rahmenbedingungen. Die DSGVO unterscheidet grundlegend zwischen personenbezogenen Daten (z. B. Name und Kontaktdaten eines Geschäftsführers) und Unternehmensdaten (z. B. Umsatz und Mitarbeiterzahl der GmbH). Für die B2B-Kaltakquise per E-Mail gilt in Deutschland weiterhin das Einwilligungserfordernis gemäß UWG § 7 – es sei denn, es besteht ein mutmaßliches Interesse des Empfängers und es handelt sich um einen inhaltlich relevanten Kontakt.

Plattformen wie ProxDeal, die auf offiziellen Registerdaten und öffentlich zugänglichen Informationen basieren, bieten hier eine rechtlich solide Grundlage. Dennoch sollten Makler ihre Akquiseprozesse stets mit einem auf Datenschutz spezialisierten Rechtsberater abstimmen. Diese Ausführungen ersetzen keine Rechtsberatung.

Weiterführende Informationen bietet die Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz zur B2B-Kaltakquise.

Fazit: Datengetriebene Akquise ist kein Luxus, sondern Wettbewerbsvorteil im Gewerbeversicherungsmarkt

Die Gewerbeversicherungsakquise 2026 erfordert mehr als eine gut gepflegte Adressliste und ein überzeugendes Angebot. Der Wettbewerb um attraktive KMU-Kunden ist hart, und der Informationsvorsprung – zu wissen, welches Unternehmen gerade wächst, übernimmt oder einen Entscheiderwechsel erlebt – entscheidet zunehmend darüber, ob ein Makler den Auftrag erhält oder nicht.

Digitale Maklertools der neuen Generation lösen das fundamentale Problem der klassischen Akquise: den Trade-off zwischen Masse und Präzision. Während klassische Datenbanken entweder zu breite oder zu enge Ergebnisse liefern, ermöglichen KI-gestützte Plattformen wie ProxDeal eine semantisch qualifizierte Longlist mit umfangreichen Datenanreicherungen – in Minuten statt Wochen.

Für Makler, die ihr Gewerbegeschäft systematisch ausbauen wollen, ist die Investition in datengetriebene Akquise-Tools heute keine Option mehr, sondern eine strategische Notwendigkeit. Wer weiterhin auf veraltete Branchencodes und manuelle Recherche setzt, gibt Marktanteile an besser aufgestellte Wettbewerber ab.

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Häufige Fragen zur digitalen Gewerbeversicherungsakquise

Welche digitalen Tools sind für Gewerbeversicherungsmakler besonders relevant?

Für eine vollständige digitale Akquisestrategie werden typischerweise drei Kategorien kombiniert: ein branchenspezifisches CRM-System zur Kontaktverwaltung, ein Tool zur Unternehmensidentifikation und Datenanreicherung (wie ProxDeal) sowie eine Plattform für die Entscheiderdaten-Recherche wie LinkedIn Sales Navigator. Die Kombination dieser Werkzeuge bildet das Fundament einer skalierbaren Neukundengewinnung.

Wie unterscheidet sich ProxDeal von klassischen Adressdatenbanken wie Creditreform?

Klassische Datenbanken wie Creditreform oder Bisnode suchen auf Basis von WZ-Codes und Basisdaten ohne inhaltlichen Kontext. ProxDeal analysiert den tatsächlichen digitalen Fußabdruck von Unternehmen – Webseiteninhalte, Presseberichte, Registerdaten – und liefert semantisch qualifizierte Ergebnisse. Zusätzlich reichert ProxDeal jedes Unternehmen mit über 90 Datenpunkten an, darunter Finanzkennzahlen, Entscheiderdaten und M&A-Transaktionshistorien.

Welche Trigger-Events sind für die Gewerbeversicherungsakquise besonders relevant?

Die wichtigsten Trigger-Events sind Unternehmensneugründungen, Übernahmen und Fusionen, Geschäftsführerwechsel sowie Standorterweiterungen. All diese Ereignisse lösen typischerweise eine Überprüfung und Anpassung des Versicherungsschutzes aus. Makler, die diese Ereignisse systematisch über Datenplattformen tracken, können zum optimalen Zeitpunkt präsent sein.

Ist der Einsatz von Unternehmensdaten für die Kaltakquise DSGVO-konform?

Grundsätzlich ja – B2B-Unternehmensdaten, die aus öffentlichen Registern und Webseiten stammen, unterliegen anderen Regelungen als private personenbezogene Daten. Dennoch sind die spezifischen Anforderungen des UWG und der DSGVO bei der E-Mail-Kaltakquise zu beachten. Eine Abstimmung mit einem Datenschutzberater wird empfohlen.

Für wen ist ProxDeal im Versicherungsbereich geeignet?

ProxDeal eignet sich besonders für Versicherungsmakler mit Fokus auf Gewerbe- und Industriekunden, für Assekuradeure, die ihre Vertriebspartner mit qualifizierten Leads unterstützen wollen, sowie für Vertriebsleiter in Versicherungsgesellschaften, die ihren Gewerbevertrieb systematisieren möchten. Kurz: für jeden, der im B2B-Versicherungsbereich systematisch und effizient neue Zielkunden identifizieren muss.

Rechtlicher Hinweis: Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Compliance-Beratung dar. Angaben zu DSGVO, UWG und datenschutzrechtlichen Anforderungen wurden sorgfältig recherchiert, können jedoch keine individuelle Beratung durch einen qualifizierten Rechtsanwalt oder Datenschutzbeauftragten ersetzen. Die rechtliche Lage kann sich ändern; vor der Umsetzung von Akquise- oder Datenschutzmaßnahmen empfehlen wir stets die Konsultation eines Fachanwalts. Weiterführende Informationen bieten unter anderem die Datenschutzkonferenz (DSK) sowie das Bundesministerium der Justiz

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© 2026 ProxDeal | All rights reserved by ProxDeal GmbH

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