ProxDeal

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Insolvenzrisiken rechtzeitig erkennen.

Die Methodik

3 Scoring-Modelle

Ein einzelnes Modell kann irren. Deshalb kombiniert ProxDeal drei etablierte Verfahren der Insolvenzprognose, die das Risiko aus unterschiedlichen statistischen Blickwinkeln bewerten.

01

Altman Z'-Score

Die für die Praxis wichtigste Weiterentwicklung des Altman-Modells von 1968: Multiple Diskriminanzanalyse trennt solvente von insolventen Unternehmen anhand von fünf Bilanzrelationen, von Working Capital bis Umsatz zu Bilanzsumme. Die Z'-Variante ersetzt den Marktwert des Eigenkapitals durch den Buchwert und ist damit auf nicht börsennotierte Unternehmen anwendbar. Werte über 2,9 gelten als solide, unter 1,23 beginnt die Gefahrenzone.

Altman Z'-Score in der ProxDeal Risikoanalyse: Tachometer-Anzeige mit Wert 3,00 in der sicheren Zone und Tabelle der fünf Bilanzkennzahlen für das Datenjahr 2024
02

Ohlson O-Score

Das erste Modell, das Insolvenzrisiko explizit als Wahrscheinlichkeit ausgibt: eine logistische Regression über neun Variablen, von Unternehmensgröße und Verschuldungsgrad bis zu binären Indikatoren für negatives Eigenkapital und Verluste in den letzten zwei Jahren. Durch den Vergleich mehrerer Perioden erkennt der O-Score Warnsignale, die sich in einer Einzelbilanz nicht zeigen, über mehrere Jahresabschlüsse hinweg aber charakteristisch sind.

Ohlson O-Score in der ProxDeal Risikoanalyse: 0,7 Prozent Insolvenzwahrscheinlichkeit bei niedrigem Risiko, logistisches Regressionsmodell mit neun Bilanzkennzahlen im Jahresvergleich
03

Zmijewski-Score

Ein Probit-Modell, das eine methodische Schwäche seiner Vorgänger korrigiert: Statt insolvente Unternehmen im Trainingsdatensatz überzugewichten, arbeitet Zmijewski mit einer realistischeren Verteilung solventer zu insolventer Unternehmen. Mit nur drei Kennzahlen zu Rentabilität, Verschuldung und Liquidität bleibt der Score auch dann berechenbar, wenn kleinere Gesellschaften nur verkürzte Abschlüsse offenlegen.

Zmijewski-Score in der ProxDeal Risikoanalyse: 8,9 Prozent Insolvenzwahrscheinlichkeit bei niedrigem Risiko, Probit-Modell auf Basis von drei Bilanzkennzahlen

Die vollständige Methodik im Detail

Alle Formeln, Schwellenwerte und Annahmen hinter der Insolvenzrisiko-Analyse erklären wir transparent im Blog.

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Die Risikoanalyse ist Teil jedes Unternehmensprofils: alle drei Scores mit ihren Kennzahlen, direkt neben Finanzdaten, Gesellschafterstruktur und Geschäftsmodell-Analyse.

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Quantifizieren Sie Risiken, bevor andere sie sehen.

Die Insolvenzrisiko-Analyse macht aus Jahresabschlüssen eine klare Wahrscheinlichkeit: für frühere Ansprache, bessere Priorisierung und fundierte Entscheidungen.

M&A-Berater beim Handschlag